50 Jahre Frauenstimmrecht

Nur ein Spiel?

1971 wurde das Frauenstimmrecht eingeführt, "Ab ins Bundeshaus" ist das Leiterlispiel dazu. Mit einem Augenzwinkern macht das beliebte Spiel aufmerksam auf die 50 Jahre. Ziel des Spieles: Die weiblichen Spielfiguren müssen in den erlauchten Kreis der Bundesräte gewürfelt werden. Der Weg ist lang und beschwerlich, müssen doch Rutschen, Leiterli und Ereigniskarten überwunden werden - wer Glück hat, kann den Weg beträchtlich verkürzen. Alle Spielzüge, welche die Figuren weiterbringen oder zurückwerfen, basieren auf historischen Tatsachen.

Die beiliegende Broschüre informiert alle Interessierten zu diesem wichtigen Thema.

Und jetzt greift zu den Würfeln!

Ab ins Bundeshaus   Verlag Hier und Jetzt

 

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Reichtum und Macht

Die Vorgeschichte zu "Die Säulen der Erde"

England im Jahr 997: Es ist der junge Bootsbauer Edgar, der im Morgengrauen auf seine Geliebte wartet, und dabei am Horizont herannahende Drachenboote sieht. Die Wikinger sind im Anmarsch und jeder weiss, dass sie Tod und Verderben über Land und Leute bringen.

Er versucht die Bewohner von Combe zu warnen, aber es ist zu spät, die Stadt wird in Schutt und Asche gelegt, viele Menschen sterben, die Werft von Edgar wird zerstört. Auf einem verlassenen Bauernhof in einem Weiler fern der Küste lässt er sich notgedrungen nieder.

Während er um sein Überleben kämpft, streiten der ehrgeizige und skrupellose Bischof Wynstan, der idealistische Mönch Alfred und Ragna, die Tochter eines normannischen Grafen um Macht und Reichtum.

Die Schicksale von Edgar, Wystan, Alfred und Ragna sind eng miteinander verbunden. Sie alle leben in einer Gesellschaft voller Gewalt. Einer Gesellschaft, in der es sogar der König schwer hat, Recht und Gerechtigkeit durchzusetzen.

Ken Follett beschreibt den Aufstieg eines unbedeutenden Weilers zum Ort Kingsbridge, den wir aus "Die Säulen der Erde" kennen. Es ist der perfekte Schmöker für regnerische Tag und Herbstabende, ein Stück lebendige Zeitgeschichte. Ob Follett an die Säulen herankommt, bleibt jedem Leser, jeder Leserin selbst überlassen. Für gute, spannende Unterhaltung sorgt er einmal mehr.

Ken Follett: Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit  Lübbe Verlag

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Sommer 1982

Büecher chöi eim bim Nochedänke häufe

Sommer 1982: In der "Traube" Wynau singt Polo Hofer, im Publikum steht Charly, der Maurerstift. Ebenfalls dabei ist Laurence, "wo usgseht wi di jungi Simone Signoret", allerdings ist sie mit Graber, "däm Sträber", da. Charly dämmert es, dass er bei ihr vermutlich nicht landen kann. Ein Bad in der Aare und eine Flasche Bacardi schaffen Abhilfe. Umso mehr als Tage zuvor sein Freund Primitivo gestorben ist.

Primitivo ist "ä aute Philosoph", wie sie ihn auf der Baustelle nennen. In Asturien geboren ist er zeit seines Lebens Maurer.

Petro Lenz porträtiert liebevoll den jungen Charly und den alten Primitivo. Der Alte, der viel in der Welt herumgekommen ist, und der Junge, der es höchstens bis Buchsi schafft. Manchmal sitzen die Zwei zusammen, essen Forelle, Schinken und Käse, trinken Weisswein und reden nicht über die "Büez", sondern über Bücher. Weil Bücher, wie Primitivo sagt, "eim zum Nochedänke chöi häufe".

Pedro Lenz: Primitivo   Cosmos Verlag

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Eine neue Perspektive

Im Grunde sind die meisten Menschen gut

Von Machiavelli bis zu Thomas Hobbes bis zu "Herr der Fliegen" und dem Stanford-Prison-Experiment: Immer lautet die These, dass ohne Autoritäten und zivilisierende Gesetze die Gesellschaft kollabieren würde, da der Mensch von Natur aus böse sei. Stimmt das? Autor Rudger Bregman hat sich gefragt, wie es zu diesem Menschenbild kam. In seinem Buch, "Im Grunde gut", beweist er, dass unsere Vorstellung vom Wesen des Menschen auf falschen Prämissen aufbaut. Äusserst unterhaltsam weist er anhand von Erkenntnissen aus der Psychologie, Ökonomie, Geschichte und Archäologie, welche Denkfehler den althergebrachten Modellen zugrunde liegen. Der Mensch hat sich nicht mit Stärke, Intelligenz und List gegen andere Arten durchgesetzt, sondern vor allem durch Kooperation.

Bregman wagt eine neue Geschichte - die des Menschen, der gut ist. Denn: Wir sind besser, als wir denken.

"Im Grunde gut" ist ein mitreissendes, anregendes Buch, in welches man stundenlang eintauchen kann. Bregman glaubt an das Gute im Mensch und das tut man nach dieser Lektüre auch. Aber Vorsicht: Die vielen Hinweise auf weitere Bücher sorgen dafür, dass der Stapel auf dem Nachttischli in die Höhe schiesst.

Rudger Bregman: Im Grunde gut   Rowohlt Verlag

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Eine Bildergeschichte

Goscinny und Uderzo

"Der Goldene Hinkelstein" wurde von René Goscinny verfasst und von Albert Uderzo illustriert. 1967 erschien die Geschichte als Schallplattenbuch in Frankreich, welches rasch vergriffen war und in Vergessenheit geriet.

1967 war ein für Asterix entscheidendes Jahr: zum ersten Mal wurde eine Auflage von über einer Million verkauft und im Kino lief der Zeichentrickfilm "Asterix der Gallier".

"Der Goldene Hinkelstein" besitzt ein völlig anderes Layout und erinnert an eine Bildergeschichte. Im Buch enthalten ist ein Code, der zum Hörspiel führt und endlich kann man die fürchterlichen Gesangskünste von Troubadix leibhaftig hören. Dieser hat genug von den Barbaren in seinem Dorf, die ihn nie singen lassen. Er will, dass sein Talent gebührend gewürdigt wird und zwar von der Jury, die den grossen Wettstreit der gallischen Barden im Karnutenwald beurteilt. Und eins ist klar: Er rechnet mit dem erste Preis: dem Goldenen Hinkelstein.

Dieser spezielle Asterix-Band gehört in jede Sammlung, auch wenn es kein übliches Abenteuer ist. Man muss ihn einfach haben!

Goscinny/ Uderzo: Der Goldene Hinkelstein  Egmont Verlag

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