Lebendige Geschichte anhand von archäologischen Funden erzählt

800'000 Jahre Menschheitsgeschichte

Welche Spuren haben die Menschen vor uns hinterlassen? Wie haben sich die verschiedenen Kulturen und Beziehungen verändert? Kommen Sie mit auf eine archäologische Reise durch die Menschheitsgeschichte in Mitteleuropa. 

In diesem Prachtsband mit über 500 Seiten und ebensovielen Abbildungen und Karten wird die kulturelle, wirtschaftliche und religiöse Entwicklung in Europa anschaulich zusammengefasst. Von der Altsteinzeit über die Antike und das Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Es eröffnet sich ein grosses historisches Panorama, das auch dabei hilft, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen besser einordnen zu können.

Spuren des Menschen  Theiss Verlag

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Eine bewegende Saga

Zwei Weltkriege, zwei Kontinente und acht Nahtoderfahrungen

 

Stella wächst in einem ärmlichen Dorf in Kalabrien auf. Sie ist schön und klug, aber ebenso frech und abweisend. Ihre innere Kraft nutzt sie vor allem, um ihre jüngere Schwester Tina vor den Härten des Lebens zu beschützen. Vater Antonio wandert zum Glück für die Familie nach Amerika aus, Geld schickt er nie, ab und zu reist er nach Italien, was jeweils eine erneute Schwangerschaft der Mutter zur Folge hat. Stella sieht die brutalen Übergriffe auf ihre Mutter, erlebt die beschwerlichen Geburten ihrer Geschwister und sie schwört, dass sie nie heiraten wird.

Kurz vor Eintritt Italiens in den Zweiten Weltkrieg holt der Vater die Familie nach Amerika. Tina und Stella müssen hart arbeiten, damit die Familie durchkommt, sie erleben aber auch die Vorzüge des fortschrittlichen Amerikas.

Stella kämpft immer wieder für ihre Unabhängigkeit, was nicht nur den Zorn des Vaters weckt, es entfremdet sie auch von ihrer Schwester.

Es ist ein kraftvoller Roman, den Juliet Grames geschrieben hat. Stella ist eine beeindruckende Frau, die so sehr für ihre Unabhängigkeit und Freiheit kämpft und ungeachtet der gesellschaftlichen Konventionen ihren Weg sucht. Beeindruckend, spannend, oft auch tragisch und sehr bewegend.

Juliet Grames: Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna   Droemer Verlag

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Rettet den Regenwald!

Ein leidenschaftliches Plädoyer

Bruno Mansers Engagement galt der Erhaltung des Lebensraums der Ureinwohner/innen Borneos. Dafür hat er gekämpft, sich mit mächtigen Interessensvertretern angelegt und sein Leben dafür geopfert. Seit Mai 2000 gilt er als verschollen; bis heute ist sein Verschwinden nicht geklärt. In Vergessenheit geraten ist Bruno Manser deshalb aber nicht. Eben ist ihm ein aktueller Film gewidmet und auch seine Tagebücher sind wieder herausgekommen. Und die haben es in sich. Sie sind schlicht umwerfend.

Bruno Manser beschreibt darin nicht nur seinen Tagesablauf, er widmet sich auch täglichen Begegnungen mit Menschen, Tieren und der Natur. Daraus entsteht ein leidenschaftliches Plädoyer für die Erhaltung dieses Lebensraums. Und er illustriert seine Notizen mit sorgfältigen Zeichnungen, viele davon in Farbe. So nimmt er die Leserin und den Leser sinnlich mit auf seine Expeditionen. Und wetten, wer danach die Tagebücher zur Seite legt, brennt ebenfalls für diesen einzigartigen Biotop. Bruno Mansers Tagebücher lassen niemanden kalt.

Bruno Manser - Tagebücher aus dem Regenwald, Chrisrtoph Merian Verlag

 

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Verlieren ist schlimm

Wir sind Haie - wir wittern das Blut

Einst war Toto gefeierte Nummer eins im Tennis, bis er für die Welt überraschend zurücktrat, schwerkrank und medikamentenabhängig, wissen durfte das niemand. Drei Jahre später liegt sein Leben in Trümmern, die Einsamkeit ist gross.

Da meldet sich die aktuelle Nummer eins und fordert ihn zu einem Duell. Preisgeld: 10 Millionen - all or nothing. Gespielt wird vor 30'000 Zuschauern. Toto trommelt sein altes Team, die Sherpas, zusammen. Im einsam gelegenen Haifischhaus an der Ostsee versammeln sich die Gefährten. Mit dabei auch Liv, die Frau, die Toto schon lange liebt, und sein 17jähriger Sohn, den er immer verleugnet hat. Noch einmal bringt er sich in Form, nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Denn eigentlich muss er nicht seinen Rivalen, sondern sich selbst besiegen.

Als Sportreporter weiss Autor Rüdiger Barth wovon er schreibt. Mühelos gelingt ihm die Darstellung des inneren Kampfes von Toto, der am Leben zu scheitern droht. Man blickt tief in eine zerrissene Seele. Was bleibt, wenn der letzte Match gespielt wurde? Wie hoch ist der Preis eines Profisportlers?

Spannend, menschlich, berührend - nicht nur für Tennisfreunde.

Rüdiger Barth: Das Haifischhaus

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Pionier Chrüteroski in Hochform

Delikatessen aus der Natur

Oskar Marti, besser bekannt als Chrüteroski, hat die Naturküche längst entdeckt, als sie noch nicht im Trend war. Er experimentierte mit einheimischen Kräutern, Gräsern und Blumen, welche er auf seinen Streifzügen durch Felder, Wiesen und Wälder entdeckte und zauberte daraus Menus mit dem ganz besonderen Etwas. Seine Moos-Pinte war ein Mekka für Liebhaberinnen und Liebhaber der natürlichen Küche. Wer einmal dort gegessen hat, erinnert sich gerne daran und lässt darob das Wasser noch heute im Mund zusammenlaufen.

Chrüteroski lässt uns in seinem neusten Buch "Schweizer Naturküche" nochmals über seine Schulter blicken und gibt Einblick in sein Lebenswerk. Er zeigt, wie er mit regionalen Produkten, frischen Wildpflanzen und einer grossen Portion Liebe zur Natur eine ehrliche, einfache aber auch raffinierte Küche kreiert. Dem edel gestalteten Kochbuch ist ein Pflanzenführer für unterwegs beigefügt. Ganz nach dem Motto: Niemand zu klein, ein Chrüteroski zu sein. Dies gilt zumindest fürs Sammeln der Wildpflanzen. Ob`s beim Kochen auch klappt? Oskis neustes Kochbuch ist zwar keine Garantie, aber eine grosse und attraktive Hilfe für alle Hobbyköchinnen und Köche und für solche, die es noch werden wollen.

Oskar Marti, Winfried Heinze: Schweizer Naturküche, Verlag LandLiebe 

 

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